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Wahlen à la carte
GastroSuisse
Am 22. Oktober 2023 entscheidet sich, wer für die nächsten vier Jahre in den National- und Ständerat einzieht. Als grosser und wichtiger Wirtschaftszweig mit 260‘000 Beschäftigten muss das Gastgewerbe auch in der Politik angemessen vertreten sein.
GastroSuisse empfiehlt gemeinsam mit den Kantonalverbänden knapp 200 branchennahe Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl.
Kolumnen:
Heute für morgen investieren
Die bevorstehenden Wahlen warfen in der Herbstsession ihre Schatten voraus. Da alle im Parlament im besten Licht erscheinen und sich im Wahlkampf nicht unnötig in die Nesseln setzen wollen, wurden kaum mehr heisse Eisen behandelt und in die Zeit nach den Wahlen verschoben. Die Folge war eine Session ohne stark polarisierende Geschäfte. Polarisiert hat dafür der Festakt zur 175-Jahr-Feier der Bundesverfassung, den ich als wenig würdevoll und grenzwertig empfand. Unser Land und seine Geschichte verdienen Besseres als eine verhunzte Nationalhymne und anderen Klamauk! Unvereinbare Gräben mit den bekannten Standpunkten zeigten sich bei der Debatte um den Nationalstrassen-Ausbau 2024 bis 2027. Gegen die Stimmen von Links einigten sich National- und Ständerat darauf, wo in den kommenden Jahren die Schweizer Autobahnen ausgebaut werden sollen. Mit den freigegebenen 5,3 Mia. Franken soll der Verkehr an [...]
Biodiversität um jeden Preis?
Schon heute leisten die Schweizer Bauernfamilien mit vielfältigen, umfangreichen Massnahmen einen grossen Beitrag an die Biodiversität. 190'000 Hektaren oder 19% der landwirtschaftlichen Nutzfläche dienen gezielt der Förderung der biologischen Vielfalt. Dazu kommen weitere Flächen wie etwa die rund 500'000 ha extensiv bewirtschafteten Sömmerungsgebiete. Die Biodiversitätsinitiative und der indirekte Gegenvorschlag zielen darauf ab, weitere Flächen aus der Produktion zu nehmen, was letztendlich nur zu vermehrten Lebensmittelimporten und einer Verlagerung der Umweltkosten ins Ausland führt. Die Nahrungsmittelproduktion in der Schweiz würde weiter geschwächt, der Selbstversorgungsgrad unseres Landes sinken. Das nützt niemandem, denn die Biodiversität macht nicht an unseren Landesgrenzen halt. Darum war ich froh, dass der Ständerat in der Sommersession die Biodiversitätsinitiative klar abgelehnt hat und mit 28 zu 14 Stimmen nicht auf den unklaren und unnötigen Gegenvorschlag von National- und Bundesrat eingetreten ist. [...]


